Freitag, 16. Juni 2017

Rezension zu "Liebe ist Schicksal - Gib niemals auf"

Juni 16, 2017 0 Comments
Hallo ihr Lieben,
wer ahnt es schon? Heute kommt wieder eine Rezension zu einem Buch aus einer Lovelybooks-Leserunde. Diesmal von der lieben Nikki. Vielen Dank für das Buch und die Chance an dieser Leserunde teilzunehmen.
Es ist eine wunderbar emotionale Geschichte rund um die 14-jährige Jana und definitiv nicht das, was man nach dem Lesen der des Klappentextes erwartet.
Noch ein kleiner Hinweis: die Rezension enthält den einen oder anderen Spoiler!


Autorin: Nikki Deed
Verlag: neobooks
Seitenanzahl: 422
Preis: 2,99 Euro
erschienen am 8. Februar 2017

Inhalt


Dem tragischen Autounfall zum Trotz, beginnt die junge Jana Hansen ihr neues Leben in einem Internat fernab ihrer Heimat. Bereits bei ihrer ersten Begegnung verliebt sie sich unsterblich in ihren Lehrer Ralf. Obwohl sie weiß, dass diese Gefühle immer einseitig bleiben werden, geben sie ihr Kraft und Mut, ebenso wie die innige Freundschaft zu Isabell.Freundschaft, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Vertrauen, Missgunst, Hass, Gewalt, Betrug - über die nächsten Jahre durchlebt Jana nicht nur Höhen, sondern steht auch vor so gewaltigen Abgründen, die ihr oft den Lebensmut nehmen. Doch gibt sie niemals auf...


Meine Meinung

Jana hat ihren ersten großen Schicksalsschlag, als ihre Eltern bei einem Autounfall sterben und sie die einzige ist, die überlebt. Daraufhin wird ihr Vormund der Direktor einer Sportschule, an der sie weiter für ihre Eiskunstlaufkarriere trainieren kann. Dort angekommen freundete sie sich mit der Eiskunstläuferin Izzy an und verliebt sich in ihren Mathelehrer Ralf Meier.
Das Buch umfasst eine Zeitspanne von ca. 4 Jahren, in denen sehr viel passiert. Die erste große Freundschaftskriese, eine neue Liebe (nicht zu dem Lehrer), ein paar Erfolge bei Eiskunstlaufturnieren und viele weitere grausame Schicksalsschläge. Da die Geschichte sehr rasant verläuft, möchte ich nicht viel mehr über die Handlung sagen, da ich euch sonst die ganze Spannung wegnehme.
Jana die Protagonisten ist zu Beginn des Buches 14 Jahre alt und ein typischer Teenager. Sie tut gerne das, was sie nicht soll und setzt sich oft über die Anweisungen ihrer Eltern und der ihrer Lehrer hinweg. Manchmal ist es gut so und manchmal aber auch nicht. Sie ist ein sehr ehrgeiziger Charakter und verbirgt sehr viele Stunden in der Eishalle, in der sie stundenlang übt. Auch wenn es ihr manchmal verboten ist. Außerdem ist sie sehr loyal gegenüber ihren Freunden. So versucht sie immer wieder mit Izzy zu reden und gibt auch nie auf.
Zudem setzt sie auch fremde Bedürfnisse über ihre eigenen, und dass obwohl es manchmal sogar um Leben und Tod geht.
Nun zu Ralf. Obwohl er ihr Lehrer ist, haben beide eine gute Beziehung zueinander und er hilft ihr in all ihren Lebenslagen. So versucht er immer mit ihr zu reden und bringt sie auch manchmal von ihren schlechten Ideen ab. Allerdings gelingt ihm das nicht immer.
Izzy ist Janas Freundin und beide teilen sich ein Zimmer. Sie ist ein sehr fröhlicher und offener Mensch, der immer gute Laune verbreitet und sie auf Anhieb mit Jana versteht. Besonders nach Janas schweren Unfall hilft Izzy ihr mit ihrem Eiskunstlauftraining weiter, dass die beiden zusammenschweißt. Ab einem gewissen Punkt drehen sich Izzys Gefühle für Jana aber und ihre Freundschaft kühlt ab. Doch dazu möchte ich jetzt nicht zu viel verraten.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig. Man hat keine Probleme damit, in die Gesichte hineinzukommen. Die Geschichte wird zu 90% aus der Sicht von Jana erzählt und die anderen 10% werden durch verschiedene Personen, wie z.B. Ralf, der Direktor oder Mario, erzählt. Manchmal sind die Abschnitte nicht klar genug getrennt, aber man findet sich doch ganz gut zurecht.
Mein größter Kritikpunkt ist, dass die Handlung am Anfang etwas träge ist, doch das bessert sich dann nach dem ersten Drittel und es geht mit sehr viel Spannung weiter.

Fazit

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und man wird auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt. Mit sehr viel Emotionalität wird Janas Geschichte erzählt und bei ihren vielen Schicksalsschlägen kann man nur mit ihr mitfühlen.
Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen, da mir das Buch super gut gefallen hat, jedoch ist es am Anfang etwas langwierig.




Rezension zu "Wo der Regenbogen anfängt"

Juni 16, 2017 0 Comments
Hallo ihr Lieben,
heute kommt nochmal eine Rezension zu einer Lovelybooks-Leserunde, an der ich teilgenommen habe. Erstmal vielen Dank an die Autorin für dieses Buch und die Chance an dieser Leserunde teilzunehmen. Dieses Buch ist so wundervoll und hat eine tiefergehende Botschaft, dass ich es nur jeden ans Herzen legen kann.





Autorin: Julia Bohndorf
Verlag: dpDIGITAL PUBLISHERS
Seitenanzahl: 587
Preis: 14,90 Euro
erschienen am 25. Mai 2017


Inhalt


Nach dem Tod der Eltern leben die Schwestern Maeve und Niamh gemeinsam bei ihrer Großmutter in Berlin. Aber so richtig „leben“ können die beiden nicht, denn die elfjährige Niamh bekam vor einiger Zeit die erschreckende Diagnose Leukämie. Ihre zehn Jahre ältere Schwester Maeve scheidet als Knochenmarkspenderin aus und auch ein anderer Spender ist nicht in Sicht.
Doch so einfach lassen die beiden das Schicksal nicht gewinnen! Um Niamh neuen Lebensmut zu geben nimmt Maeve sie mit auf einen außergewöhnlichen Road Trip von Berlin dorthin, wo der Regenbogen anfängt: nach Wicklow in Irland, in die Heimat ihrer Eltern. Da Glück und Leid meistens nah beieinanderliegen, entpuppt sich der Road Trip als eine Reise, die neue Lebensfreude und Liebe, aber auch Momente der Verzweiflung und Trauer schenkt. Und vielleicht bleibt am Ende ihrer Reise sogar mehr, als nur die Erinnerungen an eine wunderbare Zeit zu zweit …


Meine Meinung

Ich bin gut in die Gescheite reingekommen und man erfährt schon im ersten Kapitel, um was es geht. Die ganze Geschichte wird aus der Sicht der großen Schwester Mae erzählt, die sich jeden Tag um ihre Schwester Nimah kümmert, nach dem die beide die Eltern bei einem Unfall verloren haben und Nimah an Leukämie erkrankt ist. Ihre einzige und letzte Hoffnung ist ein Knochenmarkspender.
Die Autori beschriebt wunderbar Maes Sorgen um ihre Schwester und wie ihre und Nimahs Tage aussehen. Man bekommt einen guten Einblick in den Krankenhaus Alltag und den Problemen mit denen Nimah zu kämpfen hat. In einer sehr emotionalen Weisen beschreibt sie, wie Nimah unter der Chemotherapie leiden muss. Doch nach langer Zeit darf Nimah das Krankenhaus endlich verlassen und für eine Woche Urlaub machen. 
Der Roadtrip der beiden ist wunderschön zu lesen und besonders Nimah gewinnt wieder an Lebenslust. Über verschiedene Stationen geht es schlussendlich nach Dublin, wo die beiden ihre Tante besuchen. Aber ob Nimah dort in dem Krankenhaus einen Spender findet, müsst ihr selbst herausfinden.
An jedem Kapitelende gibt es einen Tagebucheintrag von Nimah, in dem viele Dinge aus ihre Sicht in einer wunderschönen kindlichen Sprache beschrieben wurden. So bekommt man auch einen guten Einblick in ihr Leben.
Nun zu den Charakteren. Mae als große Schwester ist eine Art Mutterersatz für Nimah und opfert alles für ihre kleine Schwester. Sie besorgt ihr alles was sie braucht, unterstützt sie in jeder Situation und versucht sie immer wieder aufzumuntern. Doch nicht immer gelingt es ihr die Mutterrolle zu spielen und das ist auch das schöne an der Geschichte. Mae ist nicht perfekt und kann auch durch ihr Alter und ihre Sorgen bedingt nicht immer so handeln wie sie sollte. Einfach aus deshalb, weil sie gar nicht weiß wie.
Nimah hat mit ihren 11 Jahre schon mehr durchgemacht als man glauben kann. Sie ist so ein starker und selbstbewusster Charakter, dass ich sie nur dafür bewundern kann. Sie gibt einfach nicht auf und setzt auch gerne Mal ihren Willen durch. Auch ihr Charakter ist sehr nachvollziehbar geschrieben und die Autorin bringt ihren Zustand und ihr altersbedingte Handeln sehr gut zur Geltung. So ist sie so manches man ziemlich beleidigt und wirft ihre Schwester aus dem Zimmer. 
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich bewundre die Autorin dafür, mit welcher Emotionalität sie die Geschichte wiedergibt. So manches mal hatte ich Tränen in den Augen und war so mitgerissen, dass ich das Buch auch mitten in der Nacht nicht weggelegen konnte.


Fazit

Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen, da es auch einen tieferen Hintergrund hat. Man wird besonders auf das Problem der fehlenden Knochenmarkspendern hingewiesen und wie das Leben für die ist, die hoffnungsvoll auf einen warten und dass man es ändern könnte, wenn man sich registrieren lässt. Ich war so begeistert und mitgerissen von dem Buch, dass ich es nicht mehr weglegen konnte. Für all das und besonders für die ausdrucksstarken und authentischen Charakter gibt es 5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Rezension zu "Dich im Herzen"

Juni 14, 2017 1 Comments

Hallo ihr Lieben,
dieses Buch habe ich in einer Lovelybooks Leserunde vom MiraTaschenbuch Verlag gewonnen. Daher ein großes Dankeschön an den Verlag! 
Mit der Rezension habe ich mich diesmal ziemlich schwer getan und das könnte man vielleicht merken.
Hinweis: die Rezension enthält kleine Spoiler!





Autorin: Susan Wiggs 
Verlag: MiraTaschenbuch 
Seitenanzahl: 400
Preis: 9,99 Euro
erschienen am 12. Juni 2017

Inhalt


Annie Harlows Glück scheint perfekt: Sie ist die Produzentin einer bekannten Kochshow, hat einen liebevollen Mann, eine wunderschöne Wohnung in Los Angeles - und jetzt ist sie auch noch schwanger! Doch dann hat Annie hat einen schweren Unfall. Als sie ein Jahr später aus dem Koma erwacht, ist ihr Leben ein Scherbenhaufen. Als gebrochene Frau kehrt sie in ihre Heimat zurück, auf die idyllische Ahornfarm ihrer Familie in Vermont. Kann hier, mit Hilfe ihres charmanten High-School-Freundes Fletcher, ihr Herz heilen?

Meine Meinung


Das Buch fängt mit einem Interview zwischen Annie und einer Reporterin an. Während des Interviews macht sie einen Schwangerschaftstest, der positiv ausfällt. Das war die erste Stelle, an der ich kurz innehalten habe. Hat sie wirklich einen Schwangerschaftstest währendes eines Interviews gemacht??? Anschließend habe ich immer noch ein wenig skeptisch weitergelesen. Noch im zweiten Kapitel erfährt man, dass ihr man sie betrügt und in der nächsten Sekunde passiert der Unfall. 

Was mich dann sehr überrascht hat, war dass die Geschichte nicht nur aus Annies Perspektive erzählt wird, sondern auch aus Fletcher und seltener durch weitere Personen. Durch diese Wechsel bekommt man einen ziemlich guten Einblick in Fletchers und Annies Gefühlswelt und ihr Leben.

Damit der Leser nicht Ewigkeiten mit Annie im Krankenhaus rumhängt, hat die Autorin sich was tolles einfallen lassen. Zwischen den heute-Kapiteln gibt es damals-Kapitel, in denen die beginnen Liebesgeschichte von den beiden erzählt wird und warum sie sich später trennen. Während sich Annie langsam im Krankenhaus erholt, erfährt man in den Rückblenden viel über die wichtigsten Wendepunkten in dem Leben der beiden.

Was mir allerdings nicht gefallen hat, war dass Annie und Fletcher erst sehr spät in der zweiten Hälfte des Buches aufeinander treffen und davor keinen Kontakt haben. Das macht das Ende ein wenig zu vorschnell und überhastet. 

Während man besonders viel über Fletcher und seine Persönlichkeit erfährt, weiß man was nicht über Annie, obwohl sie die Protagonistin ist. Das ist leider sehr schade. Fletcher ist mir in dem Buch mit seiner liebevollen, rücksichtsvollen und aufopferungsvollen Art sehr an Herz gewachsen, während Annie sehr blass neben ihm erscheint.
Der mittlere Teil des Buches hat sich für mich sehr gezogen, da keine entscheiden Dinge passiert sind und die Handlung nur langsam vor sich hinplätschert. Mir hat dort eindeutig ein wenig Spannung gefällt. Besonders Martin, Annies Ehemann, macht hat nur am Anfang und am Ende einen kurzen Auftritt und dass obwohl er sich einfach von Annie hat Scheiden lassen.
Nun zum Schreibstil der Autorin. Besonders in den ersten Kapiteln hatte ich meine Probleme mit ihrem Schreibstil, da der sehr gewöhnungsbedürftig ist, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich dran. Während des Lesen bin ich auch über manche Stellen gestolpert, deren Schreibstil sich nochmal extrem abhob und musste zum Teil die Stelle noch mal lesen. Allerdings hat die Autorin sehr schöne und detaillierte Beschreibungen, egal ob es sich um Annies Aufwachen aus dem Koma handelt oder die Beschreibung wie man Ahornsirup herstellt.

Fazit


Nun zum Fazit. Im Großen und Ganzen war das Buch für mich okay. Es hat mich nicht überwältigt, aber es war doch ein ganz guter Zeitvertreib. Es gibt viele schöne Szenen, die mich auch emotional sehr berührt haben. Besonders schön fand ich den Wechsel der Perspektive und die Vermischung aus Vergangenheit und Gegenwart. 

Insgesamt gebe ich dem buch 3 von 5 Sternen.

Montag, 12. Juni 2017

Rezension zu "Ravens Blood - Pechschwarze Schwingen"

Juni 12, 2017 0 Comments



Autorin:Sylivia Steele
Verlag: Dark Diamonds
Seitenanzahl: 353
Preis: 4,99 Euro (ebook)
erschienen am 28. April 2017



Inhalt


Seitdem die 21-jährige Alexa Schwester und Mutter durch einen Autounfall verloren hat, scheint ihr der Boden unter den Füßen wie weggerissen. Erst mit Hilfe ihres Onkels kann sie wieder so etwas wie Glück empfinden. Doch dann taucht ausgerechnet Jake auf – der Mann, mit dem alles angefangen hat und der nicht nur Alexas alte Gefühle, sondern auch die vergangenen Ereignisse wieder aufleben lässt. Alexa weiß nicht, ob sie Jake noch einmal vertrauen kann, und auch der mysteriöse Rabe, dem sie seit seiner Ankunft immer wieder begegnet, wirft bei ihr weitere Fragen auf. Der Ruf des Raben wird es aber schließlich sein, der Alexas Schicksal offenbart und eine Macht hervorruft, die tief verborgen in ihr schlummert…

Meine Meinung 


Die Geschichte fängt gut an und man kommt leicht ins Geschehen rein. In den ersten Kapiteln werden die Personen auf eine interessante Art vorgestellt und auch die Hintergrundgeschichte wird skizziert. Die erste Hälfte des Buches befasst sich mit Lexis und Jacks Beziehung. Besonders durch diese Szenen bekommt man einen Einblick in Lexis Gefühlsleben und es gibt viele emotionale Szenen. Viele Fragen tauchen auf, die erstmal ungeklärt bleiben und somit auch zum lesen anspornen. Durch das Auftauchen des Rabens weiß man, dass dieses Buch noch einen magischen Hinergrund haben muss, der nach und nach langsam enthüllt wird. Besonders gut war, dass der Hintergrund eine Mythologie bildet, von der ich aber nicht zu viel verraten will. Gegen Ende hin werden viele Fragen geklärt und durch ein paar sehr überraschende Wendungen wir viel Spannung in die Geschichte gebracht.War das Buch am Anfang an manchen Stellen noch ein wenig langatmig, bessert es sich besonders in der zweiten Hälfte des Buches. Nun erfährt der Leser viele neue Dinge und fiebert mit der Geschichte mit.Die Charaktere wurde auch sehr gut dargestellt. Lexis Verwandlung von einem trauerndem Mädchen mit gebrochenem Herzen zu einer mutigen und selbstlosen Kämpferin ist gut dargestellt und auch nachvollziehbar. In allen Szenen in diesem Buch kann man ihre Entscheidung/Handlungsweisen durch ihre detaillierte Gedanken- und Gefühlswelt gut nachvollziehen.Jack ist am Anfang ein eher geheimnisvoller Charakter. Man weiß am Anfang nur, dass er Lexi sehr verletzt hat, aber alle Hintergründe werden erst nach und nach enthüllt und man kann später auch verstehen, warum er so gehandelt hat. Im Laufe der Handlung entdeckt man dann auch seine fürsorgliche und liebenswerte Seite.Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen und waren mir auch alle sympathisch. Besonders der Bösewicht in der Geschichte wird in einer sehr grausame Szene vorgestellt und weiter charakterisiert. Durch seine Handlungen und Redeweise ist er ein perfekter Gegenspieler zu Lexi.Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu Lesen, da sie auch alles sehr detailliert beschriebt. Besonders die Orte kann man sich durch die Beschreibungen gut vorstellen. Zwischen all den Spanneden und Emotionen Szenen gab es auch ein paar, die mich zum Lächeln gebracht haben und somit auch die Geschichte ein wenig auflockern.



Fazit 

Erstmal vielen Dank an die Autorin, die mir das Buch innerhalb einer Lovelybooks Leserunde zu Verfügung gestellt hat. Es war sehr interessant, was die anderen Leser darüber gedacht haben.Schlussendlich kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Am Anfang war es wie schon oben geschrieben ein wenig langatmig, aber ich hatte damit kein großes Problem. Es gab ein paar Details, von denen ich noch nicht weiß was ich halten soll, aber der Rest ist nachvollziehbar und verständlich.Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen.



Donnerstag, 8. Juni 2017

Rezension zu "Nacht aus Schatten und Saphiren"

Juni 08, 2017 0 Comments


Autorin: Kerstin Arbogast
Seitenanzahl: 128
Preis: 2,99 Euro
erschienen am 27. April 2017

Inhalt


Manche Einhörner sind treu wie Hunde, andere wiederum haben für die Menschen nichts als Spott und Häme übrig.
Manche Einhörner stellen dich auf die Probe, andere aber stärken dir den Rücken.
Manche Einhörner spenden dir Licht, damit du auch in der Dunkelheit noch lesen kannst, andere erstrahlen nur so hell, damit du ihre Schönheit nicht übersiehst.
Manche Einhörner retten dich vor gierigen Geistern, andere sind Leben und Tod selbst.
Manche Einhörner folgen deinem guten Herzen, andere weisen dir den richtigen Weg.
Manche Einhörner lassen bunte Farbtupfer in düsteren Gassen zurück.
Doch alle Einhörner hinterlassen Spuren in deinem Herzen.


Meine Meinung


Ich habe dieses Buch für eine Leserunde bei Lovleybooks bekommen und ein großes Dankeschön an die Autorin dafür.
Nachdem ich das ebook erhalten habe, habe ich direkt mit der ersten Kurzgeschichte "Nacht aus Schatten und Saphiren" angefangen, die in London zur Zeit von Jack the Ripper spielt. Man landet mitten in der Geschichte und fiebert mit der Protagonistin mit, die auf der Flucht vor Skiern ist. Was Skiern sind, erfährt der Leser auch nicht gleich am Anfang, sondern im Laufe der Geschichte. Dadurch wird die Geschichte aber spannender und auch geheimnisvoller.
Auch der Bezug zu den Einhörnern wirkt nicht übertrieben oder kitschig, sondern passt wundervoll zur Magie der Geschichte. Die Idee, woher die Einhörner in der Geschichte kommen, fand ich besonders interessant.
Die zweite Kurzgeschichte "Das kalte Herz der Sterne" erinnert mich ein wenig an Dornröschen und es geht um Cyrianne, die gefangen gehalten wird. Doch niemand kann sie befreien. Wieder landet man mitten in der Geschichte und erfährt durch kure Rückblenden, warum Cyrianne gefangen wurden. 
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte ein offenes Ende hat und man so selber entscheiden kann, wie es mit Cyrianne weitergeht. Auch finde ich gut, dass es nach ihrer Befreiung kein Happy End, wie bei soviel Disney-Filmen, gegeben hat, sondern dass es auch noch andere Faktoren gibt, die es zu bewältigen gilt.
Die dritte Kurzgeschichte "Jagdherz" kann man als eine Vorgeschichte eines berühmten Märchens sehen (ich will hier nicht zu viel verraten) und hat eine besonders deutliche Botschaft, die jedoch jeder selbst herausfinden muss. Diese Kurzgeschichte war kryptischer als die anderen und lässt auch so mehr Interpretationsraum für den Leser. 
Der malerische und ausdrucksstarke Schreibstil der Autorin unterstütze die Geschichte maßgeblich und man kann sich gut vorstellen, 
Die Einhörner in den Geschieden wirken alles andere als kitschig und haben nicht mit denen zu tun, die man jetzt überall auf Klopapierrollen, T-Shirts oder andern Schnick-Schnack findet. Sie wirken sehr mysteriös und geheimnisvoll und reden die Geschichte perfekt ab. Sie werden auch nicht in den Vordergrund gestellt, wie man vielleicht nach der Inhaltsangabe erwartet, sondern fügen sich sehr gut in das Geschehen mit ein.
Alle drei Geschichten sind voller Tragik und Spannung und lassen sich wundervoll lesen.

Fazit


Wichtig finde ich, dass man wissen muss, dass es sich um Kurzgeschichten handelt und diese auch nach den typischen Merkmalen dafür geschrieben wurden. So landet man mitten in der Geschichte, die Charaktere sind nicht genau chrkterisiert und es gibt ein offenes Ende. 
Wenn man das aber weiß und es auch mag, wird man die drei Geschichten lieben, die voller Tragik, Fantasie und Mythos sind. Ich habe alle drei Gescheiten geliebt und finde auch die Märchenbezüge bei zwei der Geschichte gut. Besonders in der dritten Geschichte wird eine wichtige Botschaft vermittelt, die durch die fantasievolle und malerische Geschichte gut zur Geltung kommt.
Insgesamt vergebe ich 5 von 5 Sterne für diese drei wundervollen Kurzgeschichten.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Rezension zu "Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten"

Juni 07, 2017 0 Comments

Autorin: Jennifer Wolf
Verlag: Impress
Seitenanzahl: 269
Preis: 3,99 Euro
erschienen am 6. März 2016

Inhalt


Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?

Meine Meinung


Erstmal finde ich die Idee der Autorin sehr gelungen, dass immer eine Auserwählte für 100 Jahre die Frau einer der Jahreszeiten wird. Die Göttin Gaia ist dabei auch die Mutter der Jahreszeiten und anders als man denken könnte, sehr freundlich, liebevoll und mitfühlend.
Die vier Jahreszeiten Frühling (Aviv), Sommer (Sol), Herbst (Jesien) und Winter (Nevis) könnten unterschiedlicher nicht sein. Besonders der schüchterne und freundliche Aviv und der von sich selbstüberzeugte Sol bekommen werden fast immer von der Auserwählten erwählt, während der freundliche und lustige Jessies und der kalte, abweisende Nevis zu kurz kommen.
Maya ist eine freundliche, offene, mutige und neugierig Person, die sich von Anfang an zu Nevis hingezogen fühlt. Doch Nevis tut alles dafür, dass sie ihn nicht erwählen wird und ist unfreundlich und gemein zu ihr. Die Geschichte von Maya und ihrer Jahreszeit ist sehr emotional geschrieben und man fiebert dadurch mit der Protagonistin mit.
Besonders spannend an dem Buch war, dass man nie erahnen konnte, wie die Geschichte weitergeht oder endet. Bei vielen Büchern ist es so, dass man weiß, in wem sich die weibliche Heldin verliebt. Doch hier fragt man sich oft, ob man die richtige Vermutung in Bezug auf die Geschichte hat. Fazit: Nein.
Zuletzt möchten ich nochmal die Idee der Autorin und auch ihren flüssigen Schreibstil loben. Mittlerweile habe ich alle Geschichten gelesen und ich habe alle geliebt.

Fazit

Eine wunderschöne und sehr emotionale Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat und von der ich mich nicht losreißen konnte. 
Dafür gibt es 5 von 5 Sternen.

Samstag, 3. Juni 2017

Mein Lesemonat Mai

Juni 03, 2017 2 Comments
Hey Leute
hier stelle ich heute mal alle Bücher vor, die ich diesen Monat gelesen habe und ich muss sagen, dass sind sooo viele wie schon lange nicht mehr. Insgesamt 15 Bücher - kaum zu fassen...
Leider haben nicht alle Bücher auf das Bild gepasst, da es erstens zu viele waren, zweitens waren es mehrere ebooks und drittens manche waren nur aus der Bücherreih ausgeliehen. 

Mein erstes Buch war die Neuerscheinung A Court of Wings and Ruin von Sarah J. Maas. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich es endlich gelesen hatte, da ich es am Anfang etwas langweilig fand. Nachdem ich aber die ersten 100-150 Seiten hinderlich gebracht hatte, konnte ich es endlich lesen. ohne mich dazu zwingen zu müssen.

Rezension zu "Liebe ist Schicksal - Gib niemals auf"

Hallo ihr Lieben, wer ahnt es schon? Heute kommt wieder eine Rezension zu einem Buch aus einer Lovelybooks-Leserunde. Diesmal von der lieb...