Donnerstag, 21. Juni 2018

Rezension zu "Ohne ein einziges Wort"

Juni 21, 2018 0 Comments
Vielen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag!
Autorin: Rosie Walsh 
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 528
Preis: 9,99 Euro/ 9,99 Euro
erschienen am 14. Mai 2018


Inhalt 


Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund für sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht ändern. Denn der Grund bist du.


Meine Meinung


Sarah ist wie jedes Jahr im Juni wieder in ihre Heimatstadt zurückgekehrt und dort trifft sie Eddie. Beide verbringen sieben perfekte Tage miteinander, doch nachdem er zum Flughafen fährt, meldet er sich nie wieder, obwohl er es fest versprochen hat. Sarah denkt, dass ihm was schlimmes passiert ist und meldet sich immer wieder bei ihm, doch nie bekommt sie eine Antwort. Alle sagen ihr, dass sie ihn vergessen soll, dass kann sie nicht und nach und nach kommen Dinge zum Vorschein, die niemand hätte ahnen können.
Die Gezischte hat mir ausgesprochen gut gefallen, auch wenn es sich an vielen Stellen gezogen hat. Durch Briefe, die Rückblenden und die Gegenwartserzählung kommt man mit Sarah langsam hinter das große Geheimnis  und als Leser vermutet man zuerst eine andere Geschichte.
Sarah ist nach einem Unglück nach Amerika gegangen und hat dort geheiratet. Jedes Jahr kommt sie im Juni wieder zurück nach England und dieses Jahr, kurz nach der Scheidung, lernt sie Eddie kennen.
Sarah ist eine liebenswerte Person, die ein wenig besessen ist von der Idee Eddie zu finden. 
Eddie lernen wir als liebevollen Mann kennen, der sich um seine Mutter kümmert und ein eher entspannter Typ ist. Aus den Rückblenden kann man genauso wenig wie Sarah erkennen, warum er einfach geht. 
Die Chemie der beiden hat einfach gepasst und wäre das Unglück nicht gewesenen, hätte sie sofort perfekt zusammengepasst. Doch dieses eine Geheimnis macht die ganze Geschichte noch viel spannender. Die Eozählperspektive wechselt von Zeit zu Zeit, wird aber zum Großteil aus Sarahs Sicht erzählt. 
Der Schreibstil ist auch sehr flüssig und ich hab das Buch innerhalb eines Tages beendet. Auch die ganzen Beschreibungen der Landschaft konnten mich in ihren Bann ziehen.


Fazit


Ein gute Geschichte, die mich ziemlich begeistern konnte. An viele Stelen hat sich die Geschichte ein wenig gezogen, doch ingesamt hat mir das Buch gut gefallen. Hinter den Grund von Eddies Abwesenheit wäre ich allerdings auch nie gekommen.
Insgesamt 4 von 5 Sternen.

Freitag, 8. Juni 2018

Rezension zu "Vicious Love - Sinners of Saint"

Juni 08, 2018 0 Comments
Vielen Dank an netgalley und den Lyx Verlag!
Autorin: L.J. Shen
Verlag: Lyx
Seitenanzahl: 448
Preis: 12,90 Euro/ 9,99 Euro 
erschienen am 27. April 2018


Inhalt 




Emilia LeBlanc traut ihren Augen nicht, als sie nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder Baron "Vicious" Spencer gegenübersteht. Vicious, der ihr das Leben einst zur Hölle gemacht hat. Vicious, der nie nett, immer furchtbar zu ihr war. Vicious, der sie ans andere Ende der USA und weg von ihrer Familie getrieben hat. Vicious, der einzige Mann, den sie je geliebt hat.
Inzwischen ist er ein erfolgreicher Anwalt und leitet mit seinen drei besten Freunden ein Multi-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Emilia, die es kaum schafft, sich und ihre kranke Schwester über die Runden zu bringen, weiß, dass Vicious der letzte Mann ist, den sie jetzt in ihrem Leben gebrauchen kann. Und doch kann sie sich wie damals schon einfach nicht von ihm fernhalten 




Meine Meinung 


Emilias Familie hatte nie viel Geld, doch irgendwie sind sie immer über die Runden gekommen. Doch eines Tages bekommen ihre Eltern eine Anstellung in einer Villa und dürfen im Dienstbotengebäude wohne und wenn das noch nicht so schlimm wäre, gibt es da noch Vicious, den reichen und verzogenen Sohn. Er ist alles andere als ein lieber netter Junge, denn er hat keinerlei Gefühle und macht Emilia das Leben schwer. Doch trotzdem ist er fasziniert von ihr und erhebt Besitzansprüche. 
Nach 10 Jahren steht Vicious wieder vor ihrer Tür und will, dass sie für ihn arbeitet. Natürlich weigert sie sich zuerst, doch sie kann ihn nicht wirklich widerstehen.
Obwohl der Klappentext echt gut klang, konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte kommt ziemlich langsam in Gang und man fragt sich die ganze Zeit, wenn endlich mal was passiert. Auch Vicious macht die Sache nicht besser, da er einfach nur unsympathisch ist. 
Erst nach der Hälfte des Buches geht es endlich mal ein bisschen voran und man hat Freude an dem Buch. 
Nun zu den Charakteren: Emilia ist eine selbstbewusste Frau, die sich gerne ausgeflippt und bunt kleidet und nicht viel auf die Meinung der anderen gibt. Für ihre Schwester würde sie alles machen und so nimmt sie auch den Job bei Vicious an, obwohl sie weiß, dass es keine gute Idee ist. 
An sich mochte ich sie als Charakter mega gerne, doch am Ende war sie einfach nur noch nervig. Vicious ist so übertrieben unsympathisch und ein wahres Ekelpakt, dass es gradezu unglaubwürdig ist, dass sie etwas in ihm sieht. Die Hälfte des Buches hätte ich sie eigentlich gerne angeschrien, dass sie sich doch endlich aus dem Staub machen soll und etwas Würde zeigen soll.
Wie man jetzt unschwer erahnen kann, hab ich nicht viel für Vicious übrig, da er das ganze Buch über unsympathisch bleibt. Ja er hatte eine schwere Kindheit und eine Scheißfamillie, aber das ist noch lange kein Grund die Menschen so zu behandeln wie er es tut. 
Das Buch ist auch in den Perspektiven von Emilia und Vicious geschrieben, was an sich sehr interessant ist, da man so auch die Vergangenheit erfährt und mehr über die Hintergründe der Person, aber auch so macht Vicious keinen guten Eindruck.
Bis zum Ende hin, bleibt ihre Beziehung sehr unrealistisch, da er Emilia einfach unmöglich und lieblos behandelt und dass gibt sich bis zum Ende hin nicht wirklich.
Der Schreibstil war zwar flüssig, aber an vielen Stellen war es einfach viel zu lang. Vom Setting in New York und LA bekommt man leider ziemlich wenig mit und auch die anderen Orte werden eher nicht beschrieben.


Fazit


Ein guter Klappentext und ein solides Buch, dass einen nicht vom Hocker haut, aber an sich ganz okay ist. Die Geschichte zieht sich am Anfang extrem, bevor sie endlich besser wird.
Während Emilia noch ein sympathischer Charakter ist, kann man das von Vicious nicht behaupten. Er bleibt das ganze Buch über einfach nur ein Ekel.
Insgesamt 3 von 5 Sternen.

Samstag, 26. Mai 2018

Rezension zu "Du bist mein Verlangen"

Mai 26, 2018 0 Comments
Vielen Dank an den HarperCollins Verlag!
Autorin: Alexa Riley
Verlag: Mira Taschenbuchverlag
Seitenanzahl: 4000
Preis: 9,99 Euro/ 8,99 Euro
erschienen am 2. Mai  2018



Inhalt 


Fünf Jahre lang hat Miles sie aus der Ferne beobachtet, denn noch war ihre gemeinsame Zeit nicht gekommen. Heimlich hat er alles unternommen, um ihre Wünsche wahr werden zu lassen. Alles ist auf den perfekten Moment ausgerichtet – auf den Moment, in dem er in Mallorys Leben treten kann. Doch schon bei der ersten Begegnung kann er seine Gefühle nicht länger unterdrücken. Was, wenn er Mallory für immer verliert?


Meine Meinung


Miles trifft Mallory zufällig bei einem Mathewettbewerb, als sie noch zu High School geht. Sofort verliebt er sich in sie und lenkt ihr Leben seitdem in seine Richtung. Fünf Jahre später ist es endlich soweit und Mallory zieht nach New York und fängt an unwissentlich in seiner Firma zu arbeiten. Zufällig treffen sie sich in einem Club und Mallory kann seinem Charm nicht widerstehen und sie fängt an sich mit ihm zu treffen. Doch eines Tages findet sie alles heraus und Miles könnte sie für immer verlieren.
Die Handlung das Buches fand ich von Anfang ein wenig seltsam, trotzdem war ich zu neugierig, um das Buch aus der Hand zu legen. Im großen und ganzen fand ich die Geschichte echt gut, aber Miles Stalker- und Bessenheitswahn fand ich mehr als gruselig.
Nun zu den Charakteren: Mallory ist eine nette junge Frau, die in einer Pflegefamilie aufgewaschen ist und sich alles hart erkämpfen musste. Miles ist der erste Mann, an dem auch sie so richtig interessant hat und sie lässt sofort auf ihn ein. Doch dass sie ohne Kondom mit ihm schläft und eine Schwangerschaft riskiert, fand ich schon ziemlich unverantwortlich und passt auch nicht ganz zu ihrem Charakter. An sich ist Mallory ein authentischer Charakter, mit dem man sich identifizieren kann, doch an vielen Stellen denkt man sich einfach nur, wo ihr Verstand geblieben ist.
Miles ist ein Workaholic, der sein ganzes Leben nur gearbeitet und auf Mallory gewartet hat. Ich muss auch leider gestehen, dass er mich das ganze Buch nicht von sich überzeugen konnte und ich wäre eher vor ihm weggelaufen, als ihn weiter zu treffen.
Auch ging mir die Beziehung viel zu schnell. Am Anfang ging es total langsam voran und am Ende kam alles Schlag auf Schlag.
Der Schreibstil war flüssig und ich habe as Buch innerhalb von zwei Tagen beendet. Auch das Setting in New York und die Barabende waren zum Teil mein Highlight und die Autorin hat es geschafft, dass man sich so einen typischen Abend sehr gut vorstelle kann.


Fazit


Eine gute Geschichte für zwischendurch und zum entspannen. Allerdings muss ich auch sagen, dass Miles mir viel zu unheimlich war mit seiner Besessenheit von Mallory. Mit ihm konnte ich das ganze Buch über nicht wirklich warm werden.
Insgesamt 3 von 5 Sternen.

Mittwoch, 23. Mai 2018

Rezension zu "Game of Destiny"

Mai 23, 2018 0 Comments
Vielen Dank an das Bloggerportal und an den Blanvalet Verlag!
Autorin: Geneva Lee
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 304
Preis: 9,99 Euro/ 8,99 Euro
erschienen am 16. April 2018


Inhalt



Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt ...

Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert …



Meine Meinung 


Nach langem warten geht es endlich weiter mit der Love-Vegas Reihe. Nach dem spannenden Ende vom letzten Band wissen wir immer noch nicht wer der Mörder war, doch endlich erfahren wir es. Erst kurz vor dem Ende konnte ich erahnen wer es gewesen sein könnte und mit dieser Vermutung lag ich auch richtig. Doch vorher konnte man es auf keiner Weise erfahren und man ist umso überraschter, wer es war und besonderes warum. Die Reihe endet definitiv mit einem großen Knall.
Auch zwischen Emma und Jameson klappt nicht also so wie es sollte, doch am Ende wird auch für sie alles gut. 
Die Geschichte hat mich von dem ersten Band bis zur letzten Seite des dritten Bandes gefesselt und ich konnte keins der Bücher aus der Hand legen. Es ist ein wunderschöne Liebesgeschichte mit einer zusätzlichen Krimirahmenhandlung, die für mich einfach perfekt in das Buch gepasst hat und die ganze Geschichte aufgewertet hat.
Auch die Charaktere haben im Laufe der Reihe viel durchgemacht und sich weiterentwickelt. Besonders Emma, Jameson und auch Josie habe ich in mein Herz geschlossen und mit ihnen mitgefiebert.
Der Schreibstil war auch immer flüssig und die Seiten fliegen nur so vor einem hin. Selten war ich so überrascht, wenn das Buch keine Seiten mehr hat. Aber nicht nur die Handlung und die Charaktere konnten mich überzeugen, sondern auch das ganze Setting hilft einem der realen Welt zu entfliehen. Für mich hatte Las Vegas etwas magisches und hätte es in anderen Großstadt gespielt, hätte es sicher nicht so interessant gewirkt.


Fazit


Ein wunderoller Abschluss der Trilogie der auch mit den beiden anderen Bänden mithalten konnte. So spannend wie es beginnt, so endet es auch. Emma und Jameson sind auch ein etwas anderes Liebespaar, denn welcher Freund steht Bitteschön unter Mordverdacht?
Insgesamt 5 von 5 Sternen.

Rezension zu "Deep Love"

Mai 23, 2018 0 Comments
Vielen Dank an das Bloggerportal und den Diana Verlag!
 
Autorin: J. Kenner
Verlag: Diana
Seitenanzahl: 368
Preis: 9,99 Euro/ 8,99 Euro
erschienen am 10. April 2018


Inhalt


Liebe hat immer ihren Preis ...

Der Fotograf Wyatt steht kurz vor dem großen Durchbruch. Alles, was ihm fehlt, ist das perfekte Model als Herzstück für seine kontroverse, sexy Ausstellung. Die leidenschaftliche Tänzerin Kelsey braucht diesen Auftrag, um eine alte Schuld wiedergutzumachen – auch wenn es bedeutet, mit dem Mann zusammenzuarbeiten, dem sie schon einmal gefährlich nahe gekommen ist. Doch dann stellt Wyatt eine Bedingung: Kelsey kriegt den Job nur, wenn er die komplette Kontrolle hat – bei Tag und auch bei Nacht ...


Meine Meinung


Kelsey wurde streng erzogen und ist daher sehr schüchtern. In ihrer Jugend lernt sie Wyatt kennen und lieben, doch eines Tages ändert sich alles zum schlechten. Wyatt konnte sie seit dem nicht mehr vergessen, doch er will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Umso schockierter waren beide, als sie sich plötzlich bei einem Fotoshooting über den Weg laufen. Wyatt braucht dringend eine Frau für seine Ausstellung und Kelsey braucht das Geld. 
Von der Handlung her hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es sich an vielen Stellen gezogen hat. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: einmal die Vergangenheit und die Gegenwart. So erfährt man Stück für Stück was damals passiert ist.
Was mich sehr enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass Kelsey zwar Tänzerin ist, aber von ihrer Leidenschaft sieht man eher weniger. Sie ist eine schüchterne und junge Frau, die alles für ihren Bruder macht, damit er wieder normal leben kann. 
Wyatt hingegen ist alles andere als schüchterten und arbeitet hart an seiner Kunstausstellung, wo die Besucher eher weniger als mehr sehen. Kelsey passt perfekt in seine Fotoserie, doch zuerst will er sie nicht und sie muss sich beweisen, dann hat sie es geschafft und er gibt ihr eine Chance, die sie dann nach kurzer Zeit nicht mehr will. Das ewige hin und her der beiden nervt einen aber auf Dauer. Auch sind die Charaktere ein wenig farblos und können nicht an allen Stellen wirklich überzeugen. 
Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden erzählt und so erfährt man viele Hintergründe und versteht die Zusammenhänge besser. 


Fazit


Ein ganz gute Geschichte, die ein wenig vorhersehbar ist und einen nicht ganz fesseln kann. Kelsey und Wyatt sind zwei Charaktere, die ein wenig farblos erscheinen, aber im Großen und Ganzen verfolgt man ihre Geschichte interessiert.
Insgesamt 3 von 5 Sternen.

Samstag, 12. Mai 2018

Rezension zu "Scythe - Die Hüter des Todes"

Mai 12, 2018 2 Comments
Viele Dank an Netgalley und den FISCHER Sauerländer Verlag!
Autor: Neal Shusterman
Verlag: FISCHER Sauerländer
Seitenanzahl: 528
Preis: 19,99 Euro/ 4,99 Euro
erschienen am 21. September 2017



Inhalt 



Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …


Meine Meinung 


Citra und Rowan leben in einer Welt, wo es keinen natürlichen Tod mehr gibt. Niemand stirbt mehr an Krankheiten oder Altersschwäche. Damit aber niemand für immer leben kann, gibt es die Scythe, die speziell dafür ausgebildet werden den Tod zu bringen oder wie man es im Buch sagt: die Menschen nachzulesen.
Weder Citra noch Rowan wollen als Scythe ausgebildet werden, doch keiner von beiden hat wirklich eine Wahl und fügen sich ihrem Schicksal. Beide sind der meiner, dass sie nach ihrem Scheitern auch wieder zurück in ihr altes Leben können. Doch ein Vorfall sorgt dafür, dass der Verlierer nachgelesen wird.
Während mich das du dunkle Cover immer abgeschickt hat, konnte mich die Geschichte voll und ganz überzeugen. Man taucht zusammen mit Citra und Rowan langsam ein in die Welt der Scythe und lernt ihre Welt kennen. Viele Sachen erschienen einen merkwürdig und nicht alle Scythe sind human bei ihren Nachlesemethoden. Zu dem verstricken sich beide immer mehr in eine Netz aus Intrigen und Machtkämpfen. In den letzten Wochen könnt mich kein Buch so begeistern wie dieses.
Auch die Charaktere fesseln einen voll und ganz. Citra ist eine starke Frau, die zwar ein wenig emotionslos und grimmig rüberkommt, aber in Wahrheit ein gut verstecktes Herz besitzt. 
Rowan ist als eines von vielen Kindern nicht wirklich wichtig, aber er hat mehr Menschlichkeit als so manch anderer Mensch in dem Buch. Auch wenn es einen gegen Ende nicht so erscheint.
Das Buch wird abwechselnd in mehrere Sichten erzählt, wobei Citra und Rowan am häufigsten zu Wort kommen. Durch all diese Blickwinkel kann man die Geschichte langsam zusammen puzzeln.
Auch die Tagebucheinträge von verschiedenen Scythe am Ende des Kapitels sind mega spannend und decken nochmal das ein oder andere Puzzleteil auf.
Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt gradezu durch die Seiten. Die ganzen Schauplätze und Begebenheiten sind auch so gut erklärt, dass man es sich alles ganz genau vorstellen kann.


Fazit 


Seit langem das beste Buch, was ich gelesen habe. Das Cover finde ich zum Teil sehr abschreckend, aber die Geschichte ist mega gut und auch nicht endlos brutal, obwohl es um den Tod geht.
Der Autor hat eine interessante Welt der Unsterblichkeit und der Unendlichkeit geschaffen, die man langsam zusammen mit seinen Charakteren kennen lernt.
Insgesamt 5 von 5 Sternen.

Dienstag, 1. Mai 2018

Rezension zu "Seven Nights - New York"

Mai 01, 2018 0 Comments
Vielen Dank an das Bloggerportal und den Diana Verlag!
Autorin: Jeanette Grey
Verlag: Diana
Seitenanzahl: 448
Preis: 9,99 Euro/ 8,99 Euro
erschienen am 12. Februar 2018



Inhalt 


Kates stürmische Romanze mit Millionär Rylan hat ihr Leben auf den Kopf gestellt. Hart ist sie gefallen, als sie ihm schenkte, was vorher noch keiner bekam: ihr Vertrauen. Sein Geheinmnis hat alles zerstört, und Kate floh nach New York. Doch der Gedanke an Rylan und die prickelnden Stunden mit ihm lässt sie nicht los. Auch Rylan kann Kate nicht vergessen. Die Frau, die ihn das erste Mal fühlen ließ. Er ist fest entschlossen, sie zurückzugewinnen und folgt ihr nach New York. Im Gepäck hat er einen Deal für Kate: Noch eine gemeinsame Woche, noch eine Chance für ihn. Jetzt liegt es an ihm, der Frau seiner Träume zu beweisen, dass er der perfekte Mann für sie ist ...


Meine Meinung


Kate und Rylan sind nach ihrer Romanze zurück in New York, doch keinesfalls als Paar. Jetzt versucht Rylan Kate zurückzuerobern, was aber alles andere als leicht ist.
Während die Geschichte mich im ersten Band vollkommen in seinen Bann ziehen konnte, gelingt es dem zweiten Band auf keinen Fall. Die Handlung plätschert nur vor sich hin, ohne dass was sonderbar spannendes oder aufregendes passiert. 
Auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen. Mit kann kann man sich gar nicht identifizieren und sie verhält sich so nervig, arrogant und von sich selbst überzeugt, dass man sich das Buch gar nicht antun konnte.
Auch Rylan ist nicht so wie im ersten Band. Jetzt verhält er sich einfach wie ein Millionär und versucht Kate zu beeindrucken, obwohl er eigentlich weiß, dass sie kein Geld will.
Der Schreibstil ist zwar ganz flüssig und die Location mit New York mehr als interessant, aber leider musste ich das Buch aufgrund der mengenden Spannung und den nervigen Charakteren abrechen.


Fazit


Dieses Buch war leider ein kompletter Reinfall. Mangelnde Spannung und nervige Charaktere konnten mich leider gar nicht Überzügen. So gut wie der erste Band war, so schlecht ist der zweite.
Insgesamt 1 von 5 Sternen.

Montag, 30. April 2018

Rezension zu "Coco lebendiger als das Leben"

April 30, 2018 0 Comments
Vielen Dank an das Bloggerportal und den Hörverlag!
Gelesen von Sebastian Christoph Jacob.
Verlag: Hörverlag
Länge: 2h 55min
Preis: 6,00 Euro
erschienen am 17. Oktober 2017



Inhalt


Der „Día de Muertos“, der Tag der Toten, ist ein traditioneller Feiertag in Mexiko, an dem Freunde und Verwandte zusammenkommen, um gemeinsam der geliebten Verstorbenen zu gedenken, ihnen Zucker-Totenköpfe und Blumen zu bringen. Ausgerechnet an diesem Tag setzt der zwölfjährige Miguel versehentlich eine Kettenreaktion in Gang, die ihn tatsächlich in das Reich der Toten führt und ihn damit in die Lage versetzt, endlich ein Jahrhunderte altes Familiengeheimnis zu lüften. Miguel trifft auf recht lebendige tote Zeitgenossen und erlebt dabei Unglaubliches, das am Ende schließlich in einer Familienzusammenführung der ziemlich anderen Art gipfelt. Denn eigentlich geht es beim Gedenken an die Toten darum, das Leben zu feiern!


Meine Meinung 


Egal ob groß oder klein, man ist niemals zu alt für Disneygeschichten und so geht es auch mir und meinem 5-jährigen Bruder, mit dem ich die CD zusammengehört habe und passend dazu haben wir uns auch das Buch angesehen.
In der Geschichte geht es um den kleine  Miguel, der in Mexiko lebt und die Musik liebt. Doch dafür hat seine Familie nichts übrig. Durch ein paar weitere Geschehnisse landet er in der Welt der toten und da auch noch am Tag der Toten. Dort trifft er unter anderem seine bereits verstorbene Verwandten und erfährt ein großes Familiengeheimnis.
Da ich mich sehr für den Tag der Toten interessiere, war diese Geschichte perfekt für mich und konnte uns beide für ein paar Stunden fesseln. In der Geschichte geht es um eine ernste Thematik, die jedoch gut rübergebracht wurde, auch wenn man kleiner Bruder nicht alles nachvollziehen konnte. 
An sich ist es eine gute und spannende Geschichte, die jedoch ein wenig lang ist. So hat mein Bruder es nicht geschafft die Geschichte mit einen Mal zu hören und wir haben insgesamt 4 Tage gebraucht.
Da wir nebenbei immer das Buch mitaufegeschlagen hatten, kann man sich die Geschichte auch ohne Film ziemlich gut vorstellen und bekommt einen guten Eindruck in den bunten Film. Die angenehme Stimme des Erzählers untertstützt einen noch bei diesem Erlebnis. 


Fazit


Eine schöne Geschichte über den Tag der Toten in Mexiko, die jedoch auch was für jung und alt. Meinen Bruder und mir hat die Geschichte super gefallen und wir werden als nächsten unbedingt den Film schauen. Mein einziger Kritikpunkt ist die Länge, da kleiner Kinder nicht so lange konzentriert zuhören können und es bei dieser Thematik nicht immer ganz schaffen alles nachzuvollziehen.
Insgesamt 4 von 5 Sternen.

Rezension zu "Before you go"

April 30, 2018 0 Comments
Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag!
Autorin: Clare Swatman 
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 384
Preis: 9,99 Euro/ 8,99 Euro
erschienen am 15. Januar 2018


Inhalt 



Diese Geschichte beginnt mit einem Ende, aber dieses Ende ist erst der Anfang... 


Zoe und Ed sind ein Traumpaar, doch im Laufe der Jahre ist ihre Beziehung ins Wanken geraten. Nach einer ihrer häufigen Auseinandersetzungen geschieht das Unfassbare: Ed stirbt bei einem Unfall. Zoe glaubt, an ihrem Schmerz zu zerbrechen. Wieso hat sie Ed an diesem Morgen nicht mehr gesagt, wie sehr sie ihn liebt? Nachdem sie wenig später schwer stürzt, erwacht sie in einer Version ihres Lebens, in der Ed noch am Leben ist und sich die beiden gerade erst kennenlernen. Fortan hat Zoe die Chance, ihr gemeinsames Leben zu verändern. Bis der Tag von Eds Unfall unaufhaltsam näher rückt...



Meine Meinung


Das wunderschöne Cover hat mich zuerst in seinen Bann gezogen und der Klappentext hat mich dann zum lesen überredet. Leider konnten die Erwartungen an das Buch nicht im geringsten erfüllt werden.
Zusammen mit Zoe reist man durch ihre Vergangenheit und erlebt die wichtisgetsn Tage in ihrem und Eds Leben nochmal. Ihre größte Hoffnung ist es die Vergangenheit so zu verändern, dass Ed an diesem Tag nicht stirbt.
Obwohl das Thema sehr emotional ist, ist man als Leser sehr distanziert von beide, da man nicht wirklich alle Gedanken und Gefühle von den Charakteren mitbekommt. Das Buch erzählt praktisch im Schnelldurchlauf, die Geschichte von Zoe und Ed. Da es sich nur um einige Augenblicke handelt, die sich aber so manches Mal ziemlich ziehen, lernt man die Chraktre und insbesondere Ed nicht wirklich kennen. Am Ende des Buches kennt man ihn also nicht wirklich. 
Auch das Ende war sehr unlogisch und sehr überstürzt. Es war eher so, dass man noch irgendwas am Ende schreiben wollte und diese die erst beste Lösung war.
Nun zu den Charakteren: Das Buch wird aus der Sicht von Zoe erzählt und man reist mit ihr durch die Vergangenheit. Durch sie erfährt man, was war und wie sie es versucht zu ändern und wie die Geschichte neu verläuft. Sie ist zwar sehr traurig und mitgenommen über den Tod von Ed, aber die Autorin schafft es nicht wirklich, die Gefühle von ihr rüberzubringen und so bleibt Zoe leider sehr distanziert.
Obwohl sich das ganze Buch um Zoe und Ed dreht, erfährt man von ihm nicht viel. Es ist fast so, als ob man ihn auf der Straße trifft und eine Stunde plaudert und ihn danach nie wieder sieht. Mehr hat man von ihm einfach nicht erfahren. Da ihre Geschichte auch nur in Bruchstücken erzählt wird, lernt man Ed meistens nur in Konfliktsituationen kennen und dort erscheint er auch eher distanziert und unsympathisch. Er ist definitiv kein Charakter den man sonderlich mag.
Der Schreibstil an sich war zwar flüssig, allerdings verwirren einen die ganzen Sprünge extrem und man findet nur schwer wieder in die Geschichte rein, wenn man das Buch ein paar Tage aus der Hand legen musste. Danach fehlte einen meisten auch die Motivation weiterzulesen.


Fazit


Wunderschönes Cover, interessanter Klappentext, aber leider keine interessante Umsetzung. Zoe und Ed bleiben sehr distanziert und man wird mit Zoe nur langsam warm und mit Ed gar nicht.
Es gibt zwar die eine oder andere schöne Stelle in dem Buch, allerdings fehlte mir oft die Motivation weiterzulesen. Ohne meine Lesegruppe hätte ich das Buch höchstwahrscheinlich abgebrochen.
Insgesamt 2 von 5 Sternen.